Fachberatung

Wo können wir helfen?

Das Verhalten eines Kindes in Ihrer Kindertagesstätte gestaltet sich problematisch. Alle Bemühungen Ihres Mitarbeiterteams blieben bisher erfolglos. Sie sind mit Ihrem Latein am Ende und denken sogar darüber nach, das Kind aus der Einrichtung zu verweisen.

Oder: Ein Schüler verweigert seit einigen Monaten jedes schulische Engagement. Sie haben den Verdacht, dass er Schwierigkeiten in seinem häuslichen Umfeld hat, aber er zeigt keine Bereitschaft, mit Ihnen darüber zu sprechen. Sie sind froh, dass das Schuljahr zu Ende geht und Sie den Schüler im nächsten Jahr abgeben werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Tagesbetreuung, Schule, Jugendhilfe und in vergleichbaren psychosozialen Arbeitsfeldern sehen sich manchmal sehr komplexen Problemlagen ausgesetzt. Die pädagogische Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und deren Familien stellt dann besondere Anforderungen an die Fachkompetenz.

Trotz guter Ausbildung und langjähriger Erfahrung bleibt es nicht aus, dass man gelegentlich an seine fachlichen Grenzen stößt oder in dem beruflichen Handeln erfolglos ist.

Wenn Sie ...

  • die Kompetenz anderer Fachleute nutzen, doch dabei nicht Ihre eigene Verantwortung aus der Hand geben möchten
  • an Lösungsideen interessiert sind und weniger an Kritik
  • gerne mit einem guten (Hilfe-) Plan arbeiten und sich nicht nur auf die eigene Intuition verlassen möchten
  • lieber nach Ressourcen des Kindes, Jugendlichen oder seiner Eltern schauen, anstatt sich mit den Defiziten zu beschäftigen
  • lieber nach Stolpersteinen schauen, bevor Sie auf der Nase landen
  • sich nur dann Hilfe holen, wenn Sie diese auch wirklich benötigen
  • sich unsicher sind, ob Ihre Einschätzung bzgl. dem Wohl des Kindes zutreffend ist

… dann kann Fachberatung eine geeignete Form der Unterstützung für Sie und Ihre Einrichtung sein.

Fachberatung wird durchgeführt ...

  • als einzelfallbezogene Beratung
  • mit einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch mit Ihrem Team oder Ihrer Arbeitsgruppe
  • in Ihrer Einrichtung oder in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
  • bedarfsgerecht auf Ihre Anfrage hin oder begleitend in regelmäßigen Abständen
  • durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Beratungsstelle:
    Psychologen, Pädagogen und Sozialpädagogen (mit langjähriger Erfahrung in der Jugendhilfe, mit Zusatzqualifikationen in der Kinderpsychotherapie und Familientherapie)
  • wenn die Eltern der betroffenen Kinder oder Jugendlichen ihre Zustimmung gegeben haben oder Sie Ihren Fall anonymisiert darstellen
  • als Hilfe bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eines Kindes (gemäß § 8a SGB VIII)